Marco Reichert 

Marco Reichert 

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Born and raised in Berlin, Marco Reichert has developed a distinctive visual language that explores tensions and overlaps between traditional painterly processes, digital technology, and experimental uses of material.

“My artistic practice, alongside process based painting, is shaped by the use of computers and digital tools to generate and edit images. Conceptually, I am fascinated by the interplay of painting and material and by moments when this interplay is interrupted, when glitch, robotics, and process based painting merge into something new. Through the use of self developed painting machines, I create compositions that form a hybrid aesthetic between virtual worlds and physical painting.I am interested in how, within an apparently flawless infrastructure of machine based image production, something becomes visible precisely at the point where it briefly tips out of balance. Small unpredictabilities, shifts, deviations, and disruptions mark the limits of control and optimization. They allow the underlying systems, their logics and power relations, to emerge clearly and reveal their fragility.”

After studying Information Technology at Humboldt University of Berlin, he completed an advanced postgraduate qualification (Diploma and Meisterschüler) in painting in 2011 at Weissensee Academy of Art Berlin.

He has exhibited at venues including Kunstverein Weinheim Sammlung Baumgartner in Weinheim, the Herbert Gerisch Foundation in Neumuenster, the Georg Kolbe Museum in Berlin, the Freies Museum, and Künstlerhaus Bethanien. He has presented numerous solo and group exhibitions in renowned galleries in Germany, the United States, Belgium, Switzerland, Italy, Denmark, and France.

Deutsch:
In Berlin geboren und aufgewachsen, Marco Reichert hat einen einzigartigen Stil, der Malerei und In Berlin geboren und aufgewachsen, hat Marco Reichert eine eigenständige Bildsprache entwickelt, die Spannungen und Überschneidungen zwischen traditionellen malerischen Prozessen, digitaler Technologie und experimentellem Materialeinsatz visuell erforscht.

„Meine künstlerische Praxis ist neben prozessbasierter Malerei geprägt von der Verwendung von Computern und digitalen Werkzeugen zur Erzeugung und Bearbeitung von Bildern. Konzeptionell fasziniert mich das Zusammenspiel von Malerei und Material und die Momente seiner Unterbrechung, dort, wo Glitch, Robotik und prozessbasierte Malerei zu etwas Neuem verschmelzen.

Durch den Einsatz selbst entwickelter Malmaschinen sind Kompositionen entstanden, die eine hybride Ästhetik zwischen virtuellen Welten und physischer Malerei schaffen. Mich interessiert, wie in einer scheinbar perfekten Infrastruktur maschineller Bildproduktion gerade dort etwas sichtbar wird, wo sie kurz kippt. Kleine Unvorhersehbarkeiten, Versätze, Abweichungen und Störungen markieren die Grenzen von Kontrolle und Optimierung. Sie lassen die dahinterliegenden Systeme, ihre Logiken und Machtverhältnisse überhaupt erst als solche hervortreten und machen ihre Fragilität sichtbar.“

Nach seinem Studium der Informationstechnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin erwarb er 2011 den Meisterschülerabschluss in Malerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.

Er hat unter anderem im Kunstverein Weinheim – Sammlung Baumgartner (Weinheim), in der Herbert-Gerisch-Stiftung (Neumünster), im Georg-Kolbe-Museum (Berlin), im Freien Museum sowie im Künstlerhaus Bethanien ausgestellt. Er hatte zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Galerien in Deutschland, den USA, Belgien, der Schweiz, Italien, Dänemark und Frankreich.