Egle Otto 

Eglė-Otto

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Egle Otto is a German-Lithuanian Artist based in Berlin and Hamburg. Since graduating with a Master degree from the Hamburg University of Fine Arts in 2010, she has exhibited large-scale works themed on the female body in numerous solo and group exhibitions at renowned galleries in Germany and overseas. In 2028 her first museum show will be presented at the Paula Modersohn-Becker Museum.
Egle Otto’s practice exists in the dynamic space between abstraction and figuration, with a keen focus on the materiality of paint. To evoke an emotional resonance and activate the limbic system, Otto relies on strong colors and dynamic compositions. In this way, she crafts a sensual potpourri of forms that invites dialog and encourages the viewer to contribute their own experiences and interpretations. The resulting textures are richly layered, occasionally evoking fragments of textile-like surfaces.
Otto explicitly references mythological imagery that has shaped ideas of femininity, morality, and identity over centuries. From this process, pictorial worlds emerge that challenge deeply ingrained societal value systems, desires, and modes of representation.

Deutsch:
Egle Otto ist eine deutsch-litauische Künstlerin mit Arbeitsorten in Berlin und Hamburg. Seit ihrem Masterabschluss an der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Jahr 2010 zeigt sie großformatige Arbeiten zum Thema des weiblichen Körpers in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Galerien in Deutschland und im Ausland.
Im Jahr 2028 wird ihre erste Museumsausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum präsentiert.
Egle Ottos künstlerische Praxis bewegt sich im dynamischen Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Figuration, mit einem ausgeprägten Fokus auf die Materialität der Farbe. Um eine emotionale Resonanz zu erzeugen und das limbische System zu aktivieren, arbeitet Otto mit kräftigen Farben und dynamischen Kompositionen. Auf diese Weise schafft sie ein sinnliches Potpourri von Formen, das zum Dialog einlädt und die Betrachtenden dazu ermutigt, eigene Erfahrungen und Interpretationen einzubringen. Die entstehenden Texturen sind reich geschichtet und erinnern mitunter an fragmentarische, textilartige Oberflächen.
Otto bezieht sich explizit auf mythologische Bildwelten, die über Jahrhunderte Vorstellungen von Weiblichkeit, Moral und Identität geprägt haben. Aus diesem Prozess entstehen Bildräume, die tief verankerte gesellschaftliche Wertesysteme, Begehren und Darstellungsweisen hinterfragen.