Eglé Otto 

Eglé Otto

https://egleotto.com
instagram

Egle Otto is a German-Lithuanian Artist based in Berlin and Hamburg. Since graduating with Master degree from the Hamburg University of Fine Arts in 2010, she has exhibited large-scale abstract works themed on the female body in numerous solo and group exhibitions at renowned galleries and museums in Germany and overseas.
Eglé Otto’s practice exists in the dynamic space between abstraction and figuration, with a keen focus on the materiality of paint. To evoke an emotional resonance and activate the limbic system, Otto relies on strong colors and dynamic compositions. In this way, she crafts a sensual potpourri of forms that invites dialog and encourages the viewer to contribute their own experiences and interpretations. The resulting textures are richly layered, occasionally evoking fragments of textile-like surfaces. Her compositions suggest associations with craft practices such as crocheting and collage, while simultaneously engaging in a critical dialogue with art historical traditions. Otto explicitly references mythological imagery that has shaped ideas of femininity, morality, and identity over centuries. From this process, pictorial worlds emerge that challenge deeply ingrained societal value systems, desires, and modes of representation.
In parallel with her artistic practice, she teaches at the UdK / Universität der Künste in Berlin.

Deutsch:
Eglė Otto ist eine deutsch-litauische Künstlerin mit Arbeitsorten in Berlin und Hamburg. Seit ihrem Masterabschluss an der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Jahr 2010 zeigt sie großformatige abstrakte Arbeiten zum Thema des weiblichen Körpers in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Galerien und Museen in Deutschland und im Ausland.
Eglė Ottos künstlerische Praxis bewegt sich im dynamischen Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Figuration, mit einem ausgeprägten Fokus auf die Materialität der Farbe. Um eine emotionale Resonanz zu erzeugen und das limbische System zu aktivieren, arbeitet Otto mit kräftigen Farben und dynamischen Kompositionen. Auf diese Weise schafft sie ein sinnliches Potpourri von Formen, das zum Dialog einlädt und die Betrachtenden dazu ermutigt, eigene Erfahrungen und Interpretationen einzubringen. Die entstehenden Texturen sind reich geschichtet und erinnern mitunter an fragmentarische, textilartige Oberflächen.
Ihre Kompositionen lassen Assoziationen zu handwerklichen Praktiken wie Häkeln und Collage entstehen und treten zugleich in einen kritischen Dialog mit kunsthistorischen Traditionen. Otto bezieht sich explizit auf mythologische Bildwelten, die über Jahrhunderte Vorstellungen von Weiblichkeit, Moral und Identität geprägt haben. Aus diesem Prozess entstehen Bildräume, die tief verankerte gesellschaftliche Wertesysteme, Begehren und Darstellungsweisen hinterfragen.
Parallel zu ihrer künstlerischen Praxis lehrt sie an der UdK – Universität der Künste Berlin.